Diese Biografie ist auch eine Generationenprojekt der Familie Frank. Schon in der Werkstatt meines Urgroßvaters hing Sapins Porträt. Schon Großvater Arnold hat sich bemüht, Ordnung in das unübersichtliche Material zu bringen. So wissen wir inzwischen zwar, wer sich in den 1870er Jahren der Mühe unterzog, den Briefwechsel zwischen Philibert Sapin und dem Geometer Johann Josef Orths ganz oder in Teilen abzuschreiben. Da der Kopist es jedoch überflüssig fand, Briefe zu datieren oder auch nur in eine nachvollziehbare Reihenfolge zu bringen, stand schon der Großvater vor manchem Rätsel. Daher bitte ich in Opas Namen um Nachsicht für jeden einzelnen Fall, wo er in die Quellen hinein Notizen machte, teils mit Kugelschreiber – was natürlich jeden Archivar schaudern lässt. Aber Opa hatte in den 1960er Jahren keinen Copyshop nebenan, wo man das ganze Konvolut mehrfach durchkopieren und dann alternativ zusammenheften konnte, um auszuprobieren, wie sich was fügte.
Auch mit den heutigen Möglichkeiten bin ich manchmal zu keinem zwingenden Ergebnis gekommen. Manche Reihenfolge, die auf der Seite „Philibert-Transkripte“ vorgeschlagen wird, bleibt nur ein Vorschlag. Durchaus möglich, dass ein Brief früher und dafür der andere später geschrieben wurde. Es lassen sich für jede Variante Argumente finden. Aber der große inhaltliche Bogen mit der Reihenfolge, die er nahelegt, ist wieder hergestellt.
Diese Unterseite präsentiert zunächst die Abschriften aus den 1870er Jahren in der willkürlichen Reihenfolge ihrer Heftung.
Philiberts Originale
Bücher von Stefan Frank:
